Inhaltsverzeichnis
- Meine Erlebnisse und Erfahrungen
- Die Highlights auf einen Blick
- Nützliche Links
- Weitere Reisebilder
Hallo da draußen!
Heute möchte ich euch von einer wahnsinnig interessanten Stadt erzählen, und zwar von der Stadt, die niemals schläft - New York! Dieser Ort hat mich sooo sehr fasziniert.
Wenn man an die Stadt denkt, hat man Bilder von aneinandergereihten hohen Gebäuden im Kopf, oder wie es im Song "Empire State of Mind" von Jay-Z so schön heißt: von einem "concrete jungle". Dabei hat die Metropole so viel mehr zu bieten als nur Häuser. Über einige der von uns besuchten Attraktionen werde ich euch hier berichten.
Doch vorerst komme ich zu unserem Hotel, dem Manhattan Inn Manhattan/Times Square South. Wenn ich ehrlich bin, habe ich gemischte Gefühle, wenn ich daran zurückdenke. Die Lage war wirklich spitzenmäßig, zu Fuß sehr nahegelegen am Times Square und an einer U-Bahn-Station. Doch das Hotel selbst und die Umgebung waren nicht so wirklich der Burner. Es gab nur zwei Fahrstühle, von denen einer gefühlt immer außer Betrieb war, der Frühstücksraum war für die ganzen Leute viel zu klein und beim Frühstück selbst gab es nur eine kleine Auswahl, die sehr nach englischem Stil ausgewählt war (baked beans and eggs). Nachts konnte es sehr beängstigend sein, aus dem Hotel zu gehen, da drumherum viele Drogenabhängige, Dealer und Obdachlose waren.
Als wir am Ankunftstag vor dem Hotel standen, kamen uns zwei Männer entgegen und meinten: "Ihr könnt da nicht weiter hinunterlaufen, die Straße ist gesperrt, da gerade jemand erstochen wurde." und wir standen nur ganz erschrocken da und sagten "You're kidding, right?", aber sie machten keine Scherze. Nach Erkundigung beim Check-in an der Rezeption, meinten sie nur "Yeah, welcome to New York!". Ich schätze mal, so ist dort einfach der Alltag und man muss sich daran gewöhnen - was wir mit der Zeit auch gut hinbekamen. Wobei ich nun auch bemerken muss, dass das Hotel relativ günstig war, also darf ich mich eigentlich nicht beschweren. Beim nächsten Mal würde ich mir die Unterkunft trotzdem in einem anderen Ort aussuchen. Die Verbindungen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln sind in der ganzen Stadt wirklich super, sodass man jederzeit gut von A nach B kommt.
Bevor ich euch im zweiten Teil über die Sehenswürdigkeiten berichte, möchte ich euch noch etwas zur Gesellschaft erzählen: die Angestellten in den Bars und anderen Lokalen sind sehr freundlich und höflich. Ob das daran liegt, dass sie sich dadurch mehr Trinkgeld erhoffen, weiß ich nicht. Auf der Straße interessiert sich allerdings kaum jemand für euch. Wenn ihr Lust habt, im Bademantel durch die Stadt zu laufen – go for it! Eine bessere Gelegenheit werdet ihr kaum bekommen. Macht euch aber darauf gefasst, dass sich auch andere Leute so verhalten, als würden sie niemanden sehen...😉
Kommen wir nun wie versprochen zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt. Wenn ihr die Stadt New York in Ruhe und ohne Stress erkunden wollt, solltet ihr definitiv vorab mehrere Tage einplanen. Da wir nur einige Tage vor Ort waren, hatten wir nicht ganz so viel Zeit, konnten aber trotzdem sehr viel sehen.
Darunter waren einige Aussichtsplattformen, wie etwa das Summit One Vanderbilt, in dem sich unter anderem ein spektakulärer Spiegelraum mit vielen silberfarbenen Luftballons befindet - definitiv ein Besuch wert. Bei Sonnenuntergang hatten wir die Aussichtsplattform The Edge und bei Nacht Top of the Rock im Rockefeller Center besucht. Für mich war es der wohl spektakulärste Moment der Reise, nachts über die Stadt zu blicken und ein Lichtermeer zu sehen - es war einfach unbeschreiblich schön!
Da unser Hotel wirklich sehr nahe am Times Square war, besuchten wir diesen sowohl bei Tag als auch bei Nacht. Sobald es dunkel ist, ist der Ort ein kleines Spektakel: überall hängen riesige Bildschirme und die ganzen Lichter machen die Nacht zum Tag. Allerdings ist der Platz überfüllt mit Touristen und ansonsten kann man dort eigentlich nicht viel unternehmen. Tagsüber ist es ziemlich unspektakulär - eine normale Einkaufsstraße.
Beim Madison Square Garden liefen wir nur vorbei und Broadway Theatre hatten wir keines besucht, da es und letztendlich doch zu teuer war. Auch das Empire State Building und das Flatiron Building sahen wir nur von Außen an.
Eine weitere sehr interessante Attraktion war das 9/11 Memorial und Museum im One World Trade Center. Die Geschichten der Personen nachzulesen und Bilder sowie andere Ausstellungsstücke von diesem einen Tag zu sehen war emotional sehr ergreifend.
Chinatown und Little Italy standen eigentlich nicht auf unserem Plan, da wir aber schon in der Gegend waren, haben wir uns diese Viertel auch gleich angesehen. Little Italy hatte mich nicht so wirklich überzeugt. Chinatown hingegen war für mir so, wie es in China in meiner Vorstellung auch ist. Für alle die keinen Fisch mögen kann es etwas zur Qual werden, da wirklich viele Läden aneinandergereiht sind, die frischen Fisch davor ausstellen.
Zwei "Ausflüge" möchte ich euch sehr ans Herz legen:
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Ein Spaziergang über die Brooklyn Bridge, am besten bei Sonnenaufgang, mit anschließenden Stopps beim Dumbo-Foto-Spot und am Pebble Beach um den Blick auf die Skyline zu genießen.
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Ein Spaziergang über die High Line mit wunderschönen Spots zum entspannen und anschließendem Stopp auf Little Island, einem wunderschönen Park, bei dem man dem Troubel der Statt für einen Moment entfliehen kann.
Wenn ihr die Freiheitsstatue sehen wollt und nichts dafür zahlen möchtet, könnt ihr einfach zum Liberty State Park fahren, dort eine der kostenlosen Staten Island Ferrys nehmen, nach Ellis Island fahren und je nach Belieben gleich wieder zurück. Achtung: im Staten Island Park laufen jede Menge Betrüger herum, die euch eine Fährenfahrt anhängen wollen und dann einen hohen Preis dafür verlangen.
Was ich euch auch sehr empfehlen kann ist ein Spaziergang durch den Central Park. Dort könnt ihr einfach mal entspannen und könnt sehen, wie sehr sich die Einwohner New Yorks über dieses Fleckchen Grün freuen.
Kommen wir nun aber zu meinem persönlichen Highlight der ganzen Reise: dem McGee's Pub. Vielleicht hat der Ein oder Andere von euch die Serie "How I Met Your Mother" auch geschaut - ich jedenfalls liebe diese Sitcom und habe sie mehrere Male vom Anfang bis zum Schluss durchgeschaut. Der MacLaren's Pub wurde dem McGee's Pub nachempfunden. Hier bekommt ihr Speisen und Getränke nach den fünf Freunden benannt, überall hängen Bilder von ihnen und einiges ähnelt den Requisiten in der Show. Also, wenn ihr auch HIMYM-Fans seid, lasst euch diesen Pub nicht entgehen.
Mein Fazit zu New York: Anfangs dachte ich tatsächlich, dass ich nicht nochmal dorthin zurück möchte. Vermutlich musste ich die ganzen Eindrücke erstmal verarbeiten. Aber je mehr Zeit vergeht umso mehr vermisse ich die Stadt, die ständige Bewegung und die lauten Geräusche. Ich bin ein absoluter Fan von New York und werde ganz bestimmt nochmal dorthin reisen.
Highlights
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Summit One Vanderbilt
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The Edge
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Top of the Rock
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Rockefeller Center
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Times Square
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Madison Square Garden
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Broadway Theatre
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Empire State Building
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Flatiron Building
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9/11 Memorial und Museum
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One World Trade Center
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Brooklyn Bridge
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Dumbo
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Pebble Beach
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High Line
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Little Island
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Freiheitsstatue
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Central Park
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Grand Central Terminal
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McGee's Pub
Nützliche Links
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Unterkunft:
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Tickets für Touren und Besichtigungen:
Weitere Bilder und Videos von meinen Reisen findet ihr auf meinem Pinterest-Account:
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