Malta

Veröffentlicht am 25. Februar 2026 um 19:23

Inhaltsverzeichnis

 

  • Meine Erlebnisse und Erfahrungen
  • Die Highlights auf einen Blick
  • Nützliche Links

Hallo da draußen!


Heute möchte ich euch etwas über meinen Aufenthalt auf einer sehr bunten Insel erzählen – und zwar Malta. Unser Flug landete spät am Abend, weshalb wir ziemlich müde waren und uns nur noch schlafen legen wollten. Glücklicherweise wussten wir über die App Bolt Bescheid, die ähnlich wie die Uber-App funktioniert. Ursprünglich wollten wir eigentlich ein Auto mieten (Achtung: Linksverkehr!), da man mit der App aber immer zuverlässig und günstig ein Taxi rufen konnte, sind wir dann doch schließlich dabei geblieben. Übrigens gibt es auch die Bolt-Food-App, mit der ihr euch Essen bestellen könnt.

Zum Übernachten haben wir uns für den Stadtteil Paceville in St. Julian’s entschieden, da wir hörten, dass man dort gut feiern kann. (Plot twist: wir sind nur einmal feiern gegangen – ich glaube, wir sind mittlerweile einfach zu alt dafür. Zu unserer Party-Night komme ich aber später noch.) Zudem ist es ein guter Ausgangspunkt, um die Insel zu erkunden. Wir hatten ein Doppelzimmer mit Balkon, inklusive Frühstück im ASTE Hotel gebucht. Das Hotel selbst war schön, sauber und die Angestellten waren sehr freundlich. Ein paar Dinge haben mich aber gestört, wie z.B., dass die Bettwäsche nie gewechselt und die Handtücher nicht ausgetauscht wurden (obwohl wir die Schmutzigen auf den Boden gelegt hatten), man einen Föhn an der Rezeption ausleihen musste, dass es keine Lobby-Bar gab (obwohl es in der Beschreibung des Hotels steht) und dass das Rooftop mit Pool überhaupt nicht windgeschützt war und man dort bei Wind kaum liegen konnte. Ach, und von den ganzen Baustellen in der Nachbarschaft (oder auf der ganzen Insel) fange ich gar nicht erst an. Ansonsten finde ich die Ortschaft St. Julian’s ganz schön. Super zum Shoppen, gute Restaurants, eine schöne Bucht und auch einen hübschen kleinen Strand. So ganz Urlaubsfeeling habe ich trotz sonnenbaden am Strand aber nicht bekommen, da rundherum auch viele Baustellen waren.

Paceville

Auf Malta gibt es Unmengen an schönen Orten und Sehenswürdigkeiten zu sehen. Da wir nicht so viel Zeit hatten, kann ich euch nur von ein paar einzelnen berichten. Wie bereits erwähnt, sind wir nur mit dem Taxi über die Insel gefahren.

Die Hauptstadt Valletta ist wohl ein Muss beim Sightseeing: sie ist wirklich wunderschön, hat selbst so einige Sehenswürdigkeiten (wie zum Beispiel der Tritonenbrunnen oder die Karmelitenkirche) und man kann super durch die Gassen der Altstadt schlendern. Kleiner Tipp: vom Fort St. Elmo hat man einen atemberaubenden Blick über die Stadt!

Valletta

Von Mdina muss ich zugeben, war ich etwas enttäuscht. Dort waren etliche Menschenmassen, es gibt nicht wirklich viel zu sehen und auch nicht zu essen. Also ich persönlich würde die alte Hauptstadt von Malta nicht nochmal besuchen.

Ganz im Gegenteil dazu habe ich mich total in Golden Bay verliebt. Wir sind vor Sonnenuntergang dorthin gefahren und sind dann auf die Klippen neben dem Strand spaziert, um einen noch besseren Ausblick zu haben – und es war atemberaubend! Doch nicht nur während des Sonnenuntergangs ist es dort schön, auch ansonsten hat der Ort einen ganz besonderen Vibe – von süßen Bars bis zu Ständen, wo Papageien herausfliegen.

Außerdem hat man auch eine hammer Aussicht auf den Dingli Cliffs. Ansonsten gibt es dort aber nicht viel zu tun – außer ihr geht gerne wandern.

Auch St. Paul’s Bay fand ich sehr schön, kann aber gut mit St. Julian’s verglichen werden.

An unserem letzten Tag wollten wir noch eine Schnorchel-Bootstour nach Comino und zur Blauen Lagune machen. Leider hat das Wetter nicht mitgespielt und es war sehr starker Wind, weshalb uns die Tour abgesagt wurde. Ich finde es bis heute noch sehr schade, kann aber die Veranstalter natürlich verstehen, da es zu gefährlich gewesen wäre.

 

Kommen wir noch – wie versprochen – zu unserer Party-Nacht. Wenn ihr ordentlich feiern wollt, seid ihr in Paceville genau richtig. Dort findet ihr jede Menge Clubs aneinandergereiht; vor jedem steht ein Promoter, der euch gratis Getränke anbietet, und man kann wirklich super die ganze Nacht durchtanzen. Wir sind in einige Clubs gegangen – es lief eigentlich so ziemlich überall die gleiche Musik.

Verrückte Geschichte zum Abschluss: Der Balkon von unserem Zimmer war genau zur Straße hin ausgerichtet; wir konnten also alles ganz genau beobachten. Gegenüber von unserem Hotel war eine Baustelle von einem Hotel mit einem Loch im Boden. Immer wieder sind Personen in das Loch gehüpft und für kurze Zeit verschwunden und dann wiedergekommen. Wieder andere haben unter unserem Balkon gedealt oder Drogen genommen, hin und wieder sind sturzbetrunkene Leute vorbeigetorkelt. Also ich sag’s euch, wir haben in nur kurzer Zeit so viel gesehen, was wir eigentlich nicht sehen wollten.

Mein Fazit zu Malta: Anfangs dachte ich tatsächlich, dass ich die Insel nicht mehr besuchen würde. Wenn ich aber zurückblicke, würde ich doch nochmal hinreisen, um mir auch die restlichen Seiten der Insel ansehen und die versäumte Bootstour nachholen. Rein für einen Strandurlaub würde ich Malta jedoch nicht empfehlen.


Highlights

 

  • Valletta

  • Mdina (nicht für mich)

  • Golden Bay

  • Dingli Cliffs

  • Comino und die Blaue Lagune


Nützliche Links

 

  • Unterkunft:

  • Tickets für Touren und Besichtigungen:


Weitere Bilder und Videos von meinen Reisen findet ihr auf meinem Pinterest-Account:

https://pin.it/34OD7410s


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